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Aus Liebe zum Quartier

Dezember 2019

Karl-Heinz Biegler, ein Freund von Daniel und ein charismatischer Typ, möchte als Schauspieler neu durchstarten, nachdem er bisher am Theater vor allem mit Drehbuch und in Regie unterwegs war. Im Studio hatte er zwar schon vor Daniels und Lisas Fotokameras gestanden, aber nun sollte ein Showreel seiner schauspielerischen Fähigkeiten produziert werden. Best Company Video mit Carsten Schüler an der Kamera und Nevin Hahn als Assistenz waren hierfür genau die Richtigen und Daniel eigentlich gar nicht nötig. Doch weil Film für Daniel vertrautes Terrain von früher ist und Karl-Heinz seine Meinung schätzt, wollte dieser ihn und Lisa gerne beim Dreh dabeihaben.

Treffpunkt als Basis war an einem Freitagmorgen unser Studio, der erste Dreh fand auch gleich vor der Tür statt. Karl Heinz improvisierte mehrere kleine Szenen als Investor, der – mit Blick auf das heruntergekommene Ihmezentrum – über den Neuaufbau desselben spricht. Motto: Aus Liebe zum Quartier. Die Sonne schien, die Dreharbeiten verliefen flüssig und Karl-Heinz lieferte eine tolle schauspielerische Improvisation ab.

Bevor es mit dem zweiten Teil des Drehs weiterging, machten wir Pause beim Lieblingsmittagsitaliener „Bei Jaqueline“, besser bekannt als „Francesco“. Dort ließen wir uns mit leckerer Pasta verwöhnen, ehe wir uns gestärkt an den zweiten Teil machten.

Die Location für den zweiten Drehteil war eine Podologie-Praxis am Steintor, wo Karl Heinz in einem Behandlungsstuhl gefilmt werden sollte. An sich waren wir gut in der Zeit und der Weg zum Steintor ist ja auch nicht weit. Doch gleich als wir losfuhren, kamen wir ins Verkehrschaos. Zum einen war „Black Friday“ und zum anderen eine Fridays-for-Future-Demonstration in der Stadt. So benötigten wir statt den üblichen ca. zehn Minuten doch eine halbe Stunde.

Als wir endlich sicher angekommen waren, bauten wir in dem kleinen Behandlungszimmer das Set auf. Dann behandelte die (echte) Podologin Karl-Heinz und er hörte dabei – stumm aber mimisch brillant – auf ihr nicht enden wollendes Getratsche. Dieses „Getratsche“ war eine von Karl-Heinz ausgetüftelte Persiflage und wurde natürlich nicht von der Podologin selbst gesprochen. Stattdessen sprach Synchronschauspielerin Katrin Decker aus dem „Off“. So lief es auf allen Ebenen professionell und außerdem erfreulich reibungslos.

Kamera Carsten Schüler – Best Company Video, Assistenz Nevin Hahn, Lisa Walckenhorst, Daniel Möller

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