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Kulinarisch lokal … #supportyourlocal

November 2020

Uns erwartete ein längeres und organisatorisch aufwendiges Shooting im Capitol Hochhaus. Beauftragt hatte uns tecix, zehn Modelle – alles individuelle „Typen“ – in weißen T-Shirts zu fotografieren, auf die später „persönliche Statements“ eingearbeitet werden. Wir haben aber nicht wie gewohnt im Studio 7. Stock fotografiert, sondern sind in den 1. Stock ausgewichen, wo gerade Leerstand entstanden war. Da es ein Film- und ein Fototeam gab, mussten und wollten wir uns wegen der Corona-Pandemie entzerren, und das Filmteam sollte sich im 7. Stock einrichten. Großes Dankeschön an unsere Vermieterin, die uns das so unkompliziert möglich gemacht hat.

Im 1. Stock bauten also Josephine und Daniel das Foto-Set im größten der Räume auf und etablierten einen separaten Arbeitsplatz für die Datensicherung und eine Stylingecke nebenan. Währenddessen war im 7. Stock das Filmteam fleißig zugange und richtete ihr Set ein. Wegen der räumlichen Distanz musste der Fahrstuhl auf Hochtouren laufen, denn immer wieder wechselten alle Beteiligten zwischen beiden Etagen. Wie sagt man so schön? Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Am Shootingtag waren natürlich alle pünktlich anwesend und als im 1. Stock alle weißen T-Shirts feinsäuberlich von „Supersteamer“ Yaron vorbereitet waren und akkurat auf der Kleiderstange hingen, ging es los. Ganz wie erwartet dauerte es trotz der guten Vorbereitung ein Weilchen, noch Kleinigkeiten auszuprobieren, uns schnell mit dem Kunden abzustimmen und alles fein zu justieren, bis alle glücklich mit den ersten Aufnahmen waren. Danach lief der Tag ganz geschmeidig mit allen fünf Modellen durch.

So ging es dann auch am zweiten Tag weiter, bis die Körpergröße eines Modells kurz für Irritation sorgte. Er war deutlich größer als die anderen Modelle und passte einfach nicht in die eingerichteten Sets. Also musste kurz umdisponiert werden, der Kameramann stellte sich zum Dreh auf eine Kiste und im Foto-Set musste das Modell auf einem zusätzlich erhöhten Hocker „stitzen“.

Hungern musste übrigens niemand, da Stefanie uns als radelnde Botin Essen vorbeibrachte. Für das leibliche Wohl sorgten an beiden Tagen die Waschweiber mit köstlichen Flammkuchen, schmackhaften Aufläufen und kleinen Desserts. Für die Mittagspause teilten wir uns in mehrere Gruppen auf, damit der Raum beim Essen nicht zu voll wurde. Von Fräulein Schlicht gab’s dann außerdem extrem leckeren Kuchen. Vielen, vielen Dank an beide! Und zwischendurch legte Josephine immer wieder Getränke und Snacks nach.

Wenn Stefanie uns mit Essen versorgt hatte, nahm sie gleich die frisch fotografierten Daten mit ins Büro. Dort bereitete sie die Daten so vor, dass diese parallel zur weiteren Fotoproduktion an den Kunden ausgeliefert werden konnten. Am Ende des zweiten Tages unterstützte sie uns noch zusätzlich beim Abbau im 1. Stock. Nachdem alles wieder aufgeräumt war, gingen wir mit vollen Bäuchen und einigen Resten vom leckeren Buffet sehr zufrieden nach Hause.

Assistenz Josephine Tepperwien, Make-up-Artistin Janine Köhler, Radelnde Botin Stefanie Lombert

Mittagessen von den Waschweibern
Kuchen von Fräulein Schlicht

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