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Heißes Shooting

Juni 2017

Nach unserer Hanomag-Rundreise standen noch zwei Termine im hannoverschen Werk an. Die wohl härtesten Rahmenbedingungen sollten uns hier erwarten. Es galt, in einer Halle den Abschreckungsprozess von Bauteilen zu fotografieren, der uns zur Einstimmung vorab auf Video gezeigt wurde. Nach dem Anschauen dieses Videos erklärte sich uns auch die schwarze Decke der Halle. Es handelte es sich um den Ruß von meterhohen Stichflammen, die bei diesem Prozess entstehen.

Für Daniel samt Kamera empfahl sich also ein gewisser Sicherheitsabstand, Sandra hielt sich vorsichtshalber im Hintergrund. Das Umsetzen der Bauteile in das „Abkühlbecken“ war beeindruckend und wir warteten gespannt auf die Stichflammen. Als diese schließlich in die Höhe schossen, schoss uns eine Wand extremer Hitze entgegen. Sehr spannend, das erlebt man wirklich nicht alle Tage.

Am zweiten Tag kümmerten wir uns hauptsächlich um die Geschäftsführung und um Aufnahmen im Hauptgebäude. Für das Einrichten der Portraits stellte Sandra sich zur Probe in das Set. Aus Spaß bat Daniel unsere Ansprechpartnerin, doch noch „Sandras T-Shirt 2 cm nach links zu schieben und die eine Haarsträhne zurechtzurücken“. Brav folgte sie seinen Anweisungen und bemerkte Daniels breites Grinsen erst hinterher.

Für die Außenaufnahmen begab sich Daniel – wie auch schon in den anderen Standorten – in einen kleinen Gitterkorb, der von einem Gabelstapler einige Meter in die Höhe gehoben wurde. Sowohl Daniel als auch der Gabelstaplerfahrer bemerkten schon beim Einstieg in den Korb eine Gemeinsamkeit: beide haben Höhenangst. Was tut man nicht alles für die perfekte Fotoperspektive!

Assistenz Sandra Wille, Make-up Manuela Nowak